Hier finden Sie einige Beispiele für praxisnahe Schadenfälle:
- Fehlerhafte Planung ( z.B. BGHVII ZR 436/98)
- Falsche Einschätzung wirtschaftlicher Voraussetzungen beim Bauherren (z.B. BGH vom 08.10.1998, AZ: VII ZR 141/97)
- Verstoß gegen anerkannte Regeln der Technik (Urteil des KG Berlin vom 05.06.2001)
- Beauftragung von Sonderfachleuten wurde nicht genügend geprüft und überwacht (z.B. OLG Koblenz, vom 17.12.1996, AZ: 3U 1058/95)
- Fehlende Überwachung der Genehmigungsplanung beim Amt (z.B. BGH vom 13.07.2000, BeuR 2000/1762)
- Geänderte Pläne/Zeichnungen werden nicht weitergeleitet
- Termin- und Kostenüberschreitung (z.B. BGH vom 11.11.2004, AZ: VII ZR 159/96)
- Falsche Einschätzung der Baugrundverhältnissen (z.B. OLG Rostock, Urteil vom 30.10.2004 - 7 U 251/00)
- Fehlende Ausschreibung bei Vergabe von Bauleistungen
- Aufstellen und Überwachung eines Zeitplans wird vernachlässigt
- Unzureichende Information über mögliche Folgen bei Änderung der Durchführungsverfahren an den Bauherren
- Fehlende Beratung bei der Auswahl von ausführenden Firmen
- Unzureichende Bauüberwachung der ausführenden Firmen (z.B. BGH vom 06.07.2000, AZ: VII ZR 82/98)
- Fehlende Information über notwendige Umplanungen
- Abgrenzung von Vertrags- und Gefälligkeitsverhältnis (OLG Frankfurt vom 29.09.2010 - Az: 15 U 63/08)
- Aufklärungspflicht des Architekten über unterlassene Bauüberwachung (BGH vom 05.08.2010 - Az: VII ZR 46/09)
- Unzureichende Bauüberwachung (OLG Frankfurt vom 29.04.2009 - Az: 4 U 149/08)
- Architekt ist verpflichtet zu längeren Gewährleistungsfristen anzuraten (OLG Nürnberg vom 13.11.2009, AZ: 2 U 1566/06)
- Schadenersatz wegen mangelhafter Leistung (OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.06.2010 - 21 U 54/09)
- Abnahme der Genehmigungsplanung (BGH, Urteil vom 25.02.1999 - VII ZR 190/97)
Diese Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzen, denn letztendlich entscheidet in vielen Fällen erst das Gericht wer für den entstandenen Schaden aufkommen muss.